Gemeinsam gegen den G20-Gipfel in Hamburg 2017

Am 7. und 8. Juli 2017 findet der G20-Gipfel in den Messehallen mitten in Hamburg statt. Dagegen entwickelt sich ein breiter und vielfältiger Widerstand. Geplant sind unter anderem eine autonome Vorabenddemo am 6. Juli 2017, Blockaden des Gipfels und der kapitalistischen Infrastruktur sowie eine Großdemonstration am 8. Juli 2017. Die G20 stehen für Kriege, Militarisierung, Ausbeutung und Unterdrückung. Wir rufen dazu auf, im Juli nach Hamburg zu fahren und den Herrschenden ihre Show zu vermiesen. Wir gehen auf die Straße, um deutlich zu machen, dass eine Alternative zum bestehenden System der Konkurrenz und des Verwertungszwanges, nur durch einen Bruch mit dem Kapitalismus möglich ist.

Aufruf von Perspektive Kommunismus (PDF)

Weitere Infos

TTIP, CETA, Kapitalismus... auf den Müllhaufen der Geschichte!

Am 17. September demonstrierten bundesweit hunderttausende Menschen gegen die geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA. Im folgenden findet ihr unseren Aufruf zu den Protesten und eine kurze Einschätzung zu den Freihandelsabkommen.

Die Versprechen sind immer dieselben: Die Freihandelsabkommen TTIP und CETA mit den USA, Kanada und der EU als Vertragspartner sollen der Weltbevölkerung Wohlstand und Wachstum bescheren. Doch wie immer, wenn die herrschende Eliten an Wirtschaftsabkommen tüfteln, um auf kapitalistische Krisen zu reagieren, geht das mit verheerenden Folgen für die ArbeiterInnen einher. Denn bei den geplanten Freihandelsabkommen TTIP und CETA handelt es sich um ein transatlantisches Klassenprojekt und damit um einen massiven Angriff auf die Klasse der Lohnabhängigen.

Aufruf von Perspektive Kommunismus

1. Mai 2016 – Aktivitäten am Internationalen Kampftag

Rund um den Globus beteiligten sich am 1. Mai 2016 Menschen an Aktivitäten zum internationalen Kampftag der lohnabhängigen Klasse. In Seattle, Santiago, Bogota, Istanbul, Paris, London und vielen weiteren Städten zogen AktivistInnen mit Demonstrationen durch die Städte um gegen die Auswüchse des globalen Kapitalismus und für eine revolutionäre Perspektive einzutreten.

In zahlreichen deutschen Städten ließen es sich ebenfalls tausendeMenschen nicht nehmen am 1. Mai für eine solidarische Gesellschaft und gegen Sozialabbau, Aufrüstung, Rechtsruck und imperialistische Kriege auf die Straße zu gehen.

Bericht und Bilder

1.Mai-Zeitung erschienen!

Unsere 1.Mai-Zeitung ist erschienen !Der 1.Mai ist wie kein anderer der Tag, an dem wir uns nicht nur mit den täglichen Abwehrkämpfen gegen Krieg, Sozialabau, Rechtsruck oder patriarchale Unterdrückung beschäftigen, sondern an dem die Perspektive einer revolutionären Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft im Vordergrund stehen. Die Gruppen der Perspektive Kommunismus beteiligen sich daher bundesweit in sechs Städten an antikapitalistischen und revolutionären Mai-Aktivitäten. Die 1.Mai-Zeitung soll die Mobilisierung unterstützen und weitergehende Informationen und Analysen liefern.                                                                                                          Außerdem ist in der diesjährigen Zeitung ein Gastbeitrag der Antikapitalistischen Aktion Bonn erschienen.

Themen: Alternativlos: Solidarität statt Konkurrenz | International: Krieg in der Türkei, Solidarität mit Rojava | Frauenkampf: Antifeminismus von Rechts | Flucht: Ursachen bekämpfen - nicht Flüchtlinge | Antifa: Klassenkampf statt rassistische Spaltung | Klassenkampf: Offensiv kämpfen statt Sozialpartnerschaft | TTIP: Die Freiheit auszubeuten

Die Zeitung kann gerne über unsere Homepage oder die beteiligten Gruppen bestellt werden.

1.Mai-Zeitung 2016 als PDF

 

Heraus zum Revolutionären 1. Mai 2016!

1.Mai 2016

Krieg, Armut, Umweltzerstörung, Flucht und Ausbeutung – das sind nach wie vor die Kennzeichen des globalen Kapitalismus. Doch so muss es nicht bleiben!
Eine andere Welt, in der nicht eine Minderheit maßlosen Reichtum anhäuft und die große Mehrheit schuften muss, ist möglich.
Am 1.Mai gehen wir deshalb auf die Straße um zu zeigen, dass ein revolutionärer Bruch mit diesem System notwendig ist! Millionen Menschen rund um den Globus demonstrieren an diesem Tag – dem traditionellen Kampftag der Arbeiterinnen und Arbeiter – gemeinsam gegen die Zumutungen des Kapitalismus und für die Perspektive einer solidarischen Gesellschaft.
Auch 2016 finden daher am 1. Mai wieder bundesweit in mehreren Städten antikapitalistische und revolutionäre Aktivitäten statt, an denen sich die  Gruppen der Perspektive Kommunismus in sechs Städten beteiligen.

Alle auf die Straße!

Terminübersicht zu den 1. Mai Aktivitäten in deiner Stadt

BERXWEDAN JIYAN E - Interview mit einem Kämpfer zur Revolution in Rojava

Rojava - dieser schmale, vorwiegend kurdisch besiedelte Streifen, im Norden des nach vier Jahren Bürgerkrieg völlig zerrütteten Syrien - ist auch in den Mainstream-Medien angekommen. Der versuchte Völkermord an den EzidInnen durch den sogenannten „Islamischen Staat“ (IS) im irakischen Sindschargebrige (kurdisch Shengal) , der nur durch Einheiten der PKK und der YPG/YPJ verhindert wurde, die Verteidigung und schließliche Befreiung des völlig vom IS eingekesselten Kobani und zuletzt der mörderische Anschlag in Suruc, den die Türkei Erdogans nutzte um einen Krieg gegen die PKK zu beginnen, sorgten für eine bisher nicht dagewesene mediale Aufmerksamkeit für die Entwicklungen in Rojava. Die Berichterstattung bleibt aber meist auf die militärische Situation, sowie die mal positiv, mal negativ bewertete Behauptung beschränkt, hier entstehe ein neuer kurdischer Staat. Ob bewusst oder nicht wird der zentrale Punkt übersehen: Europa und die USA sind seit Jahren von der tiefen strukturellen Krise, in der sich der Kapitalismus befindet, gekennzeichnet. Der Widerstand gegen die Erscheinungen der Krise, ist meist schwach und reagiert höchstens auf die unmittelbaren Angriffe des Kapitals. Jedenfalls konnten antikapitalistischen Bewegungen nirgends die ideologische Dominanz des Neoliberalismus nachhaltig brechen, geschweige denn eine praktische Alternative aufscheinen lassen.

Rojava Broschüre als PDF

Support Rojava – Kampagne und Aktionstag am 5. Dezember

Seit drei Jahren findet in Rojava ein Prozess der Umgestaltung hin zu einem alternativen fortschrittlichen Gesellschaftsmodell statt. International gibt es vielfältige Unterstützung für dieses Projekt. Die Kampagne „Support Rojava“ will über die unterschiedlichen Aktivitäten Öffentlichkeit schaffen und die Rolle der BRD und ihrer Nato-Verbündeten im dortigen Konflikt beleuchten. Die Entwicklung in Rojava zeigt, dass es Alternativen zu Krieg, Besatzung, Unterdrückung und religiösen Fundamentalismus gibt. Rojava wird sowohl vom Islamischen Staat als auch von der Kriegspolitik des Nato-Staates Türkei bedroht. Am 5. Dezember 2015 wird es einen Aktionstag für Rojava geben, achtet auf Ankündigungen.

» support-rojava.org

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