Weltweit demonstrieren am 8.März Frauen für ihre Befreiung. Auch wir mobilisieren zum internationalen Frauenkampftag auf die Straße. Seit über 100 Jahren ist der 8.März unser feministischer Kampftag.
Wir Frauen gehen auf die Straße, fordern unsere Gleichberechtigung, den gleichen Lohn bei gleicher Arbeit, wir demonstrieren gegen Unterdrückung, Ausbeutung und patriarchale Gewalt.
Wir bitten nicht, wir kämpfen!
Denn noch immer sind wir weit davon entfernt als Frauen frei und gleichberechtigt zu sein.
Der 8. März steht auch dafür, was wir und viele Frauen vor uns bereits erkämpft haben. Die Angriffe auf diese Errungenschaften nehmen immer weiter zu, doch wir werden sie uns nicht einfach nehmen lassen. Sowie in Deutschland die rechten Kräfte stärker werden und CDU/CSU und die AfD uns Frauen zurück in ihre konservativ-reaktionären Rollenbilder zwingen wollen, so spitzen sich weltweit die Angriffe gegen unsere Errungenschaften zu.
Der Kapitalismus ist in der Krise, das System der Profitmaximierung und Expansion funktioniert nicht mehr nach den Vorstellungen der imperialistischen Staaten. Die Folgen davon sehen wir auch hier in Deutschland. Das Programm der Herrschenden; Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung zur militärischen Führungsmacht Europas trifft in besonderem Maße uns Frauen. Durch den aggressiven Sozialabbau und Einsparungen in den Kommunen bei Verwaltung, Schulen, Kitas, Schwimmbädern, Jugendzentren, Jugendarbeit usw. wird die Arbeit ins Private und damit auf uns Frauen abgeschoben. Rechtsentwicklung, Militarisierung und die Krisenabwälzung auf unsere Kosten drängen uns immer mehr ins Private zurück. Die Rufe danach, uns in die Rolle als Mutter und Hausfrau zu drängen, werden wieder lauter. Patriarchale Gewalt nimmt zu.
Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag, gehen wir auf die Straße als Frauen und als Kommunistinnen. Dieser Kampf ist nicht nur Sache von uns als Frauen, er ist ein Kampftag unserer Klasse. Im Kampf für eine befreite Gesellschaft müssen wir Frauen immer an vorderster Front kämpfen, denn Ohne Befreiung der Frau kein Sozialismus – ohne Sozialismus keine Befreiung der Frau.
Deshalb: tragen wir weiter was Clara Zetkin bereits 1911 sagte: „Wir müssen Sorge tragen, dass der Frauentag nicht nur eine glänzende Demonstration für die politische Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts, sondern darüber hinaus der Ausdruck einer Rebellion gegen den Kapitalismus, eine leidenschaftliche Kampfansage all den reaktionären Maßnahmen der besitzenden und ihrer willfähigen Dienerschaft, der Regierung ist.“
Am 8. März, dem internationalen Frauenkampftag – stellen wir uns auch an die Seite der kämpfenden Frauen in Rojava. Die Angriffe des Jolani-Regimes und der HTS Milizen dauern seit Anfang Januar an. Mit Einverständnis und Unterstützung des NATO-Blocks versuchen die Islamisten Rojava und die Frauenrevolution zu vernichten. Allein die EU spendete der neuen syrischen „Zentralregierung“ von Jolani dafür über 600 Millionen Euro.
Doch die Bevölkerung Rojavas beugt sich nicht. Es sind die Frauen und die YPJ die den Widerstand anführen. Kämpfen wir Seite an Seite für die Verteidigung der Revolution und unsere Befreiung. Jin, Jiyan, Azadi!
Am 8.März auf die Straße! Beteiligt euch an den Demonstrationen und Aktionen in euren Städten. Kommt mit uns gemeinsam auf die Straße!
Für Frauenbefreiung und Revolution!
Bonn // 08.März // 14 Uhr Schlossplatz
Frankfurt // 08.März // 13 Uhr Kaisersack // 15 Uhr Paulsplatz
Hamburg // 08.März // 13:00 S-Landungsbrücken
Karlsruhe // 08.März // 14:00 Friedrichplatz
Kiel // 07.März // 17:30 Bootshaven
Köln // 08.März // 14:30 Heumarkt
Mainz // 08.März // 17:00 Theaterplatz
München // 08.März // 15:00 Marienplatz
Stuttgart // 08.März // 14:00 Schlossplatz
Tübingen // 08.März // 15:00 Europaplatz
Villingen-Schwenningen // 08.März // 14:00 Hockenplatz




